In reality // In Wirklichkeit

Ganz frisch gestartet, freut sich meine bessere Hälfte über jeden Besucher! Und ja, ich weiß. Das ist nicht ganz das Gleiche wie ein eigener Beitrag, aber immerhin fällt mein Name 😉 Die Priorität liegt eben manchmal auf anderen Dingen, auch wenns anders schöner wäre… aber das kennt Ihr sicher alle zur Genüge!

The Journeyman's Bookshelf

In reality

Going through my new „Handwerksbuch“ by Hans Vatter it’s right on the first page that I find something I can relate to. „In reality however“, Vatter writes, „the circumstances are usually quite different.“

Vatter begins by describing the ideal workshop for an amateur craftsman – a separate room with lots of light, a sturdy floor and so on – but goes on to say that most people won’t have these amenities. I know. I don’t. „Most hobbyists have to make do with a small corner in their kitchen, patio, attic or basement.“ My corner lies in our former living room, which has become some kind of multi-purpose room for all sorts of activities. Next to the computer desk, where I am writing this post, sits an almost finished chair whose bottom  rails I tried to fix. And next to that Anne is working on a painting, her paints…

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Meer und Wolken

_DSC0081Es ist ein wenig still um uns geworden. Aber aufgegeben haben wir unser keines Projekt noch lange nicht… der Fokus liegt nur gerade auf anderen Dingen.

Trotzdem – oder gerade deswegen – quillt der Kopf über von Ideen, die gerne verwirklicht werden würden. Und am „schlimmsten“ ist es im Urlaub! Wenn nach den ersten Tagen der komplette Stress der Vor-Urlaubszeit abgefallen ist. Dann fängt das „Kribbeln“ an und jeder neue Eindruck will zum möglichen neuen Projekt werden. Das können die Feuersteine am Strand sein, die Zutat aus dem Supermarkt, das leerstehende kleine Geschäft im idyllischen Fischerdorf, das nur darauf zu warten scheint, von einem selbst angemietet zu werden… alles ist möglich 🙂

Und das ist doch ein tolles Gefühl, oder? Deswegen gibt es heute von mir Inspirationsfutter – wobei ich einfach hoffe, dass Urlaubsbilder auch ein ganz klein bisschen so wirken, wie der eigene Urlaub war. Vielleicht findet Ihr also auch diese kleinen besonderen Momente irgendwie in diesen Eindrücken aus der Picardie!

Frankreich, Ault, Picardie Frankreich, Ault, Picardie

Der erste Abend: Begrüßt wurden wir mit einem Gewitter in sattem Blau.

Der erste Abend: Begrüßt wurden wir mit einem Gewitter in sattem Blau.

Frankreich, Ault, Picardie Frankreich, Ault, Picardie

Unser Wohnort: Spaziergang in und um Ault mit Blick auf die Kreidefelsen.

Unser Wohnort: Spaziergang in und um Ault.

Eu, Picardie, Frankreich Eu, Picardie, Frankreich

Eu, Picardie, Frankreich

Ausflug ins nahe Eu.

Ausflug ins nahe Eu.

Meer und Wolken

Mein Highlight: Minütlich wechselnde Himmels- und Meeresfarben 🙂

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Eigentlich sind alle Orte an der Küste vor, während und nach den Wolkenbrüchen schön :)

Eigentlich sind alle Orte an der Küste vor, während und nach den Wolkenbrüchen schön 🙂

Baum des Lebens

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Ihr Lieben!

Nun ist schon eine kleine Weile seit unserem letzten Beitrag vergangen… was an beruflichen und privaten Veränderungen bei beiden Teilen von „moiraetmoi“ liegt – Anne zieht mit Haus und Hof um und ich erwarte in Kürze mein zweites Kind…

Aber nun möchte ich euch ein neues Schmuckstück präsentieren:

Passend zu meinen momentanen „Umständen“ habe ich versucht, das zur Zeit beliebte Symbol des Lebensbaumes in einem hübschen Kleinod zu thematisieren…

Der Lebensbaum als solches steht mythologisch für Fruchtbarkeit und den Schöpfungsakt und versinnbildlicht neutestamentlich die Fülle des Lebens in einer von Gott vollendeten Welt (Offb 22,2)

Kombiniert habe ich den Anhänger wieder mit einer Perle (hier als Glückssymbol und weil ich Perlen einfach mag ;-))) und einer gläsernen Kristallschliffkugel. Als Kette dient ein Metall- und Lederband, um einen schönen, lebendigen Materialkontrast zu bekommen.

Somit ist ein für mich passender und harmonischer Talisman entstanden…

oder was denkt ihr?

Achtsamkeit + Entschleunigung

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Das Thema Achtsamkeit ist in aller Munde. Um gesund und erfolgreich zu sein, gehört mittlerweile auch eine ordentliche Portion Entschleunigung zum Alltag eines aufgeklärten Durchschnittsbürgers. Endlich ist die Lösung gefunden für (fast) alle Volkskrankheiten. Stress? Überforderung im Alltag? Kein Thema mehr mit der neuen/alten Lehre von der Achtsamkeit. Themen, die vor Kurzem zu Zeiten meiner Pubertät *hüstel* nur als Eso-Kram verschrien wurden, sind jetzt in der breiten Masse und im Top-Management angekommen. Yoga- und Meditationsseminare, Mindfulness for Business, ein bisschen Chakra-Tee in der Meetingpause, es klingt so einfach, es klingt so schön. Das muss man einfach gut finden und mitmachen.

Ich habe im letzten Jahr einige Dinge ausprobiert, die wunderbar in diesen Wunsch nach einem langsameren Leben passen. Selbstständig zu sein und eine tolle Geschäftspartnerin zu haben, hat ganz schön gute Seiten: So war ich 2 Monate einfach mal weg von zu Hause, habe von woanders gearbeitet. 2 Tage die Woche habe ich aus dem „mobilen Office“ weiter unsere Kunden betreut, den Rest der Zeit konnte ich meinen Projekten und Experimenten widmen. Ohne Stress. (Fast) ohne Zeitdruck. In dieser Zeit habe ich das Emaillieren wiederentdeckt, die Basics des Goldschmiedens erlernt (Sägen und Feilen hat etwas unglaublich Meditatives), habe jeden Morgen mein Beeren-Frühstück im Garten selbstgepflückt und angefangen kleine Inspirationsgrafiken aus allen möglichen Dingen zu legen, die mir auf meinen Spaziergängen durch Garten, Feld und Wald begegnet sind. Einmal habe ich eine halbe Stunden lang Dornen von einer Rose gesammelt und unzählige Arrangements daraus gelegt. Das war Tiefenentspannung 🙂

Dann waren die zwei Monate um: Der „normale“ Alltag hatte mich wieder. Kundentermine, Deadlines, Netzwerkveranstaltungen, Akquise … Und zusätzlich die Zeiten für meine kleinen „Achtsamkeitsübungen“ nebenher, denn einige meiner Angewohnheiten aus den zwei Monaten wollte ich schließlich auch weiterhin pflegen. Das Ergebnis: Stress pur 🙂 Also musste ich schweren Herzens ein paar meiner lieben neuen Projekte und Rituale vertagen. Auf später. Irgendwann, wenn ich mal mehr Zeit habe.

Und ich vermute einfach mal, dass da auch irgendwo der Knackpunkt ist: Vor Kurzem bin ich auf einem Artikel in der HUFF POST gelandet, in dem über den perfekt optimierten Tagesablauf zu lesen war. Produktivität gesteigert, das eigene Selbst in Bestform. Der Trick in Kurzform: Knapp eine Stunde arbeiten und 17 Minuten entschleunigen (also Yoga, Meditation, Katzenvideos anschauen, mit den Kollegen quatschen etc.), immer im Wechsel ergeben den perfekten und produktivsten Arbeitstag. Dazu gehört dann noch ein Stündchen Frühsport am Morgen und ein Stündchen netzwerken am Abend. Nach ein bisschen Freizeit darf man dann aber auch schon um 22 Uhr ins Bett. Ich habe darüber nachgedacht, wie man wohl Kinder in dieses Schaubild integrieren sollte und habe mich spontan extrem gestresst gefühlt. Obwohl doch schon Yoga, Meditation und achtsame Listen mit „heute habe ich mich als Gewinner gefühlt“ im perfekten Tag vorgesehen sind 😉

Je länger ich darüber nachdenke: Irgendwie gruselt es mich, wenn diese zwei Konzepte so miteinander kombiniert werden, also Entschleunigung dazu dienen soll, möglichst produktiv zu sein, oder sobald ich Meditation als Selbstoptimierung einsetzen muss, um in einer immer komplexeren Arbeitswelt nicht völlig überfordert zu werden. Ist das nicht irgendwie zu kurz gedacht?

Und eines ist mir wirklich ganz klar geworden nach meinen Erfahrungen im letzten Jahr. Der Tag hat eben nur eine bestimmte Anzahl an Stunden. Wie viel ich da hineinpacke und was, ist mehr oder weniger meine Entscheidung. Das hat eben doch etwas mit Prioritäten zu tun. Und vielleicht geht es nicht darum, möglichst wertfrei achtsam zu sein, während man hunderte Sachen am Tag macht, und den ganzen Stress dann mit Meditation aufzufangen. Sondern einfach mal zufrieden und glücklich mit ein paar wenigen zu sein, nämlich denen, die einem eben am Herzen liegen. Dann ist man auch automatisch achtsam. Wenn auch nicht wertfrei 😉

Etwas Schmückendes zum Abitur…

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Hallo ihr lieben!

Eine Reiterfreundin hat vor kurzem ihr Abitur erfolgreich bestanden. Um ihr eine Freude zu machen , habe ich beschlossen, ihr ein kleines Erinnerungsschmuckstück zu diesem Anlass zu schenken.

In der Goldschmiedekunst hat man bereits frühzeitig begonnen, Schmuckstücke aus/mit Haar zu fertigen, um seine Liebste/seinen Liebsten stets bei sich tragen zu können und somit tiefe Verbundenheit oder innige Freundschaft auszudrücken. (und gewiss hat auch der ein oder andere von euch irgendwo noch eine Locke als Erinnerung an jemanden…)

Folglich ist es selbstverständlich, dass ihr Pferd mir gerne einige seiner Schweifhaare zur Anfertigung eines Colliers überlassen hat. 😉

Verarbeitet habe ich das dunkle Pferdehaar mit kleinen Silberelementen, einer Silberkette und unterschiedlich getönten echten  Perlen. Zum einen, weil die verschiedenen Materialien einen schönen, lebendig wirkenden Kontrast  bilden und zum anderen, um die jeweilige Symbolik schlüssig miteinander zu verbinden:

Silber steht unter anderem als Symbol für Reinheit und Klarheit, mit Perlen verbindet man auch Glück, Reichtum und Schönheit und das Pferdehaar stellt wie schon erwähnt die Verbundenheit und Freundschaft dar.

Somit ist hier nicht nur ein hübscher Schmuck, sondern ein Erinnerungsstück mit Bedeutung entstanden, oder was denkt ihr?

DIY Valentinskarte

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Ihr lieben! Bald ist Valentinstag und in diesem Jahr möchte ich meinem Liebsten eine Valentinskarte gestalten… aber keine dieser „Herzchen-Glitzer-Karten“, sondern etwas ausgefallenes und sehr persönliches. Zuerst habe ich mir Attribute überlegt, die uns als Person und als Familie symbolisieren. Diese Elemente habe ich zu einer Gesamtkomposition auf einer großen Leinwand zusammengestellt. Um dieses Bildwerk als traditionelle Valentinskarte verwenden zu können, habe ich es abfotografiert und drucken lassen. Dabei ist diese schöne, individuelle Karte in unserem schlichten, cleanen Gestaltungsstil entstanden…  Und mein Liebster freut sich hoffentlich genauso wie ich über das tolle Ergebnis, oder was denkt ihr? (Da er ja unseren Blogbeitrag leider vor Valentinstag lesen wird, wird er die Karte schon vorträglich bekommen 😉 )

Natürlich könnt ihr diese Art der Kartengestaltung gerne auch für eure Lieben verwenden,indem ihr genauso vorgeht:

– sucht für euch und/oder eure Beziehung passende Symbole

– ordnet sie nach eurem Geschmack auf einem großen Papierbogen/Leinwand/Bettlaken etc. an

– fotografiert euer „Bildwerk“ ab (unter Umständen müsst ihr euch auf eine Leiter stellen, sollten die Attribute recht groß sein..), oder beauftragt jemanden mit guter Kamera, das für euch zu tun

– stellt euch Abzüge her… dabei muss es ja nicht unbedingt ein Kartenformat sein, das Ganze ist auch als schmückendes Wandbild sehr reizvoll, dekorativ und ein unglaublich persönliches Geschenk!

Und natürlich sind wir sehr gespannt, was ihr euch einfallen lasst und freuen uns auf eure Ergebnisse!!

Verlinkt bei creadienstag und pamelopee

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… und hier die fertige Karte! 😉

Endlich Shoperöffnung!

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Juchuh! Nach den langen Tagen zwischen den Jahren ist es endlich soweit. Wir haben unsere Shops bei Etsy und DaWanda eröffnet!

Wir laden Euch natürlich alle von ganzem Herzen ein vorbei zu schauen: Zur Zeit gibt es in den beiden Shops Gruß- und Postkarten für alle wichtigen Anlässe im Leben: Zur Hochzeit, zum Valentinstag, Geburtstagsgrüße oder einen Karten für Grüße an die liebste Freundin. Etwas für Jeden und für jedes Zuhause eben.

Demnächst werden wir die Shops auch noch um Kalender, Schmuck und Plakate ergänzen… wir arbeiten noch daran 🙂  Aber der Anfang ist ja schließlich die Hälfte des Ganzen. (Oder so) Lasst Euch einfach überraschen!

Wir freuen uns!

PS: Wie findet Ihr die Produkte? Was fehlt Euch? Was würdet Ihr anders machen? Bitte schreibt uns doch einen Kommentar oder schenk uns ein Herzchen auf dem Lieblingsprodukt im Shop, wenn etwas dabei ist, das Euch gefällt! Danke danke!

Schönes (neues) Jahr!

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Wie immer zum Jahresende ist Fazit ziehen angesagt: Ein aufregendes Jahr war das! Wir haben wild herum experimentiert und viele neue Sachen ausprobiert. Manche haben funktioniert, manche nicht. Aber insgesamt kann ich doch sagen: Wie schön das war! Und wie viel Dinge man so lernt, von denen man gar nicht wusste, dass man sie lernen wollte 😉 Und in diesem Sinne starte ich auch gerne in das kommende Jahr.

Zu meinem „Jahresabschluss-Ritual“ gehört auch schon seit einiger Zeit ein Kalender mit dazu. Mal alleine, mal zusammen mit Freundinnen. So kann ich mich noch einmal mit dem kreativen Input beschäftigen, der mich in den vergangenen Monaten begleitet hat und ein visuelles Fazit ziehen. (Abgesehen davon ist ein Kalender natürlich auch immer ein schönes Geschenk für die Familie… )

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Dieser hier ist aus dem Fundus meiner Fundstücke-Fotos entstanden. Und auch die beiden süßen Schnecken musste ich einfach verewigen. Zu jedem Fundstück habe ich einen Bibelvers gestellt, denn unabhängig davon, wie es so um den eigenen Glauben steht, sind die Zeilen zusammen mit den schlichten Bildern eine wunderbare Kombination, die dazu einläd, sich auch im neuen Jahr ab und an zu Entschleunigen.

In diesem Sinne wünschen wir Euch allen einen wunderbaren Start in eben dieses neue spannende aufregende 2015 und so viel Glück, wie Ihr finden könnt!

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Last minute Weihnachtsgeschenke…

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Heiligabend, 4 Uhr 55 morgens…

Plötzlich ist schon wieder Weihnachten und mir geht es wie vielen vielen Anderen da draußen in der Welt – es fehlen die letzten Geschenke!! Und da ich mich gleich beruflich in den alljährlichen Weihnachtstrubel stürzen muss, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu Unzeiten mein Bett zu verlassen, um die letzten Geschenke für heute Abend fertig zu stellen… wusste ich doch nicht, dass wie jedes Jahr der Heiligabend am 24.12. ist. 😉

Und nun – trotz früher Morgenstunde, Unmengen an Kaffee und folglich zittrigen Händen, habe ich meine Werke vollenden können… Seht mir bitte die schlechte Bildqualität nach, so früh morgens sind die Lichtverhältnisse noch grausig.

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Ein geschmiedeter Kupferanhänger mit goldschillernder Perle an einer etwas länger getragenen Kette und ein halsnahes Collier aus einer blutrot emaillierten Platte mit einem hübsch mamorierten Fundstück-Kiesel sind entstanden… Und ich hoffe, es gibt heute Abend funkelnde Augen unterm Weihnachtsbaum, was denkt ihr?

Und nun wünschen wir euch allen ruhige und besinnliche Festtage!!!

Es weihnachtet sehr…

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Ihr erinnert euch doch sicherlich an das Armband aus Pferdehaar, das ich mir zur Erinnerung an meinen Pferdefreund Sky gefertigt habe?

Immer wenn ich es trage, erhält es bewundernde Blicke und so dachte ich, ein Armband in dieser Art wäre eine prima Sache als Weihnachtsgeschenk für Pferdebegeisterte…

Also habe ich mir heimlich ein wenig Schweifhaar von dem Pferd einer Freundin gemopst, um ihr unterm Weihnachtsbaum eine kleine Freude zu machen. Die Gestaltungselemente habe ich von meinem Armband übernommen, nur diesmal mit schwarzen Perlen und schwarzem Leder, passend zum schwarzen Pferdehaar.

Und ich finde, so wirkt das Ganze auch edel und ha(a)rmonisch und wird hoffentlich gut ankommen, oder was denkt ihr?